Inkontinenz, Beckenboden und Urogynäkologie

 

Beckenbodenschwäche ist KEIN Tabuthema!

Der Beckenboden ist der bindegewebig-muskulöse Boden der Beckenhöhle. Er hat die Funktion, die Bauchhöhle und die Organe des kleinen Beckens nach unten hin zu schließen. Geburten, Schwächen des Bindegewebes, Operationen oder Nervenschäden können einerseits zu Senkungsproblemen führen oder andererseits die Funktion der Beckenbodenmuskulatur beeinträchtigen und so unter anderem zu Harn- und Stuhlinkontinenz führen, was für betroffene Frauen oft äußerst belastend ist und die Lebensqualität drastisch beeinträchtigen kann.

Die gute Nachricht: Beckenbodenschwäche kann man behandeln. Nach der diagnostischen Abklärung erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen einen Behandlungsplan, um Ihre Kontinenzprobleme in den Griff zu bekommen. Die therapeutischen Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von medikamentösen Maßnahmen, urogynäkologischen Operationen bis hin zu physikalischer Beckenbodentherapie.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind beispielsweise Elektrotherapie, der Einsatz sogenannter „Liebeskugeln“ oder die vaginale Verwendung würfel- oder ringförmiger Pessare.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit. Im Bereich Beckenbodentherapie arbeiten wir unter anderem mit den Physiotherapeutinnen und Therapeuten von Physiofit Steyr zusammen, die im Erdgeschoss unserer Ordination ihre Praxis betreiben (ab März 2020). Sollten Sie an Beckenbodenproblemen oder Inkontinenz leiden, können Sie sämtliche Behandlungs- und Therapiemaßnahmen bequem in einem Haus absolvieren.

Detaillierte Infos zum Angebot von Physiofit finden Sie unter www.physiofit-steyr.at